Landkreis Cham Landkreis Cham
Neukirchen b. Hl. Blut

Klostergarten

Neukirchen b. Hl. Blut

Wettbewerb

Unser Dorf hat Zukunft - unser Dorf soll schöner werden

Die Zukunft der Dörfer in den ländlichen Räumen hängt im entscheidenden Maße von der Erhaltung und Entwicklung der Lebensqualität für ihre Bewohner und der Nutzung ihrer wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Möglichkeiten im unmittelbaren Lebensraum der Bürger ab.

Dieses Ziel kann durch die Dorfbewohner selbst im Zusammenwirken mit ihrer Gemeinde erreicht werden. Die Dörfer sollen daher ihre kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen, baulichen und ökologischen Strukturen erhalten und diese entsprechend den Herausforderungen der Zukunft und im Sinne der 'Agenda 21' weiterentwickeln.

Der Wettbewerb will die Eigenverantwortlichkeit der Dorfbewohner stärken und dadurch einen Beitrag zur Entwicklung der ländlichen Räume leisten.

Golddörfer im Landkreis Cham

Flischbach 1998

Flischbach grenzt im Norden an die Talebene der Schwarzach. Mit dem Ausbau des Fremdenverkehrs unter dem Motte "Urlaub auf dem Bauernhof" und der Einrichtung eines Radverleih's haben sich die Flischbacher Bauern ein zweites Standbein geschaffen.

Friedersried 1993

Friedersried liegt reizvoll in einer Talmulde des Hiltenbaches. Der Ort hat den Charakter eines landwirtschaftlichen Dorfes ungestört erhalten. Das Dorf ist geprägt von der Geschlossenheit und der intakten Dorfgemeinschaft. Friedersried überzeugt durch seine reiche Grüngestaltung im Dorf und in der freien Landschaft.

Rettenbach 1991

Rettenbach liegt in der sanften Hügellandschaft des Falkensteiner Vorwaldes. Kirche, Schule und Rathaus in freundlicher oberpfälzer Farbgebung kennzeichnen und betonen die Ortsmitte. Die historische Bausubstanz ist ausgezeichnet erhalten. Bei der Baugestaltung in Siedlungsgebieten wird versucht, traditionelle Stilelemente zu übernehmen. Die Vereine prägen in einem Miteinander mit Schule und Kirche das kulturelle Leben des Dorfes.

Kalsing 1983

Die kleine Ortschaft Kalsing liegt auf einem weithin einsehbaren Bergrücken. Die Bauernhöfe beidseits der Dorfstraße prägen mit der Kapelle das Ortsbild.
Große Laubbäume und das Baumtor ergeben den grünen Lebensraum und die charakteristische Dorfmitte.
Die Einbindung zur Landschaft gewährleisten die Streuobstwiesen.

Silbermedaille auf Bundesebene und Gold auf Landesebene

Sattelpeilnstein 1995

Sattelpeilnstein befindet sich idyllisch an einer exponierten landschaftlich Hanglage, die Teil des Naturparks Oberer Bayerischer Wald ist. Die Kirche St. Peter und das Schloss mit der ehemaligen Brauerei und dem Naturschutzgebiet Schlossberg prägen den Ort. Reich und vielfältig sind das Gemeinschaftsleben und die Dorfkultur.

Michelsneukirchen 1987

Michelsneukirchen liegt landschaftlich gut eingebettet in der sanften Hügellandschaft des Naturparks Vorderer Bayerischer Wald. In der Dorfmitte sind Pfarrkirche, Mesnerhaus und das Gemeindezentrum lokalisiert. Anerkennenswert ist die Erhaltung zweier Feuchtbiotope und die Pflanzen einer Streuobstwiese.

Goldmedaille auf Bezirksebene

Reichenbach 2014

Reichenbach liegt in schöner topografischer Lage am Fuße des Klosterberges südlich des Regen. Der Ort hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten aufzuweisen. Kirche und Kloster zählen zu den bedeutendsten Bauwerken der Region. Das Kloster hat sowohl im sozialen als auch im wirtschaftlichen Bereich eine große Bedeutung für die Gemeinde. Durch die Freilegung der historischen Klostermauer und der Möglichkeit zur Begehung wurde eine weitere Attraktion im Ort geschaffen. Durch die ansprechende Gestaltung des Regenangers und die Renovierung historischer, ortsbildprägender Gebäude hat Reichenbach enorm an Attraktivität gewonnen.
Die öffentlichen Flächen, wie Sportanlagen als auch der Zeltplatz sind gut eingegrünt. Reichenbach und seine Umgebung haben auch eine Reihe von Naturschönheiten zu bieten. Rad- und Wanderwege entlang des Regens laden zur Erholung und zur sportlichen Betätigung ein. Ein reges Vereinsleben mit verschiedenen kulturellen Veranstaltungen und einem breiten Freizeitangebot zeugen von einer intakten Dorfgemeinschaft.

Moosdorf 2014

Moosdorf besticht durch seine überzeugenden regionaltypischen, dörflichen Strukturen. Blühende Gärten und eine intakte Ortsdurchgrünung mit straßenbegleitenden Obstbäumen beeindruckte die Jury beim Rundgang durch den Ort. Die Dorfgemeinschaft hat in Moosdorf einen sehenswerten Dorfmittelpunkt mit dem Bau einer Kapelle geschaffen. Das neugestaltete Kapellenumfeld lädt zum Aufenthalt in diesem schönen Bereich ein. Die Leistungen in Moosdorf wurden ohne öffentliche Fördergelder durchgeführt. Beeindruckend sind auch die stattlichen Anwesen im traditionellen Baustil. Eine intakte Dorfgemeinschaft lenkt die Geschicke des Ortes. Das Thema nachhaltige Energieversorgung nimmt in Moosdorf zudem eine bedeutende Rolle ein.

Arnschwang 2011

Arnschwang besticht durch seine Pfarrkirche, den Pfarrhof und den Pfarrstadl eingebettet in die dörflichen Grünstrukturen.

Zahlreiche Maßnahmen der Dorferneuerung im Bereich der Straßengestaltung, aber auch Maßnahmen bei den privaten Anwesen, tragen zum positiven Erscheinungsbild bei.

Der gut gestaltete Dorfplatz mit Umgriff, der grüne und kindgrechte Schulhof sowie zahlreiche Pflanzungen mit heimischen Laubbäumen entlang der Ortsstraßen hinterließen einen guten Eindruck bei der Kommission.

Vorbildlich ist der Jubiläumspark der vom Obst- und Gartenbauverein in Eigenregie gepflegt wird. Überzeugend sind auch die vielen bürgerschaftlichen Aktivitäten der Dorfvereine.

Harrling 2009

Herausragend in Harrling ist der vorbildliche grüne Friedhof, der durch seine durchgängig, einheitlich bepflanzten Grabbeete über den Landkreis Cham hinaus Vorbildcharakter aufweist. Überzeugend sind auch die ausgewälten hellen Grabsteine, die mit ihrer großen Aussagekraft zum christlichen Glauben besonderes beeindrucken. Ebenso überzeugt der in Eigeninitiative von Lehrern, Schülern und Eltern gestaltete Schulgarten. In Harrling wurden ohne staatliche Fördergelder Straßen, Wege und Plätze dorftypisch durch die Gemeinde neu gestaltet.

Ast - Hirschhöf 2006

Die historische Wallfahrtskirche mit ihrem angegliederten neu renovierten Gebäude, dem Pfarrheim und den angrenzenden privaten Anwesen bilden eine eindruckvolle Ortsmitte.
Der kirchliche Friedhof überzeugt durch seine grüne Gestaltung und seine schönen hellen Grabsteine. Eine rührige Dorfgemeinschaft kümmert sich um das Gemeinwohl der schönen Ortschaft.

Großenzenried 2003

Der kleine Ort nordwestlich von Stamsried, hat durch die Neugestaltung der Ortsmitte ungemein gewonnen. Die Dorfkapelle wurde renoviert und erhielt einen großzügigen Anger. Die Dorfstraßen und Hofzufahrten wurden begrünt, Hausfassaden und Zäune stilgerecht erneuert. Beeindruckend ist auch der Erhalt historischer Bausubstanz, insbesondere der denkmalgeschützten ehemaligen Schmiede, die restauriert wurde.
An den Ortsrändern finden sich zahlreiche Biotopstrukturen sowohl trockener als auch feuchter Standorte, Felsenkeller, Hohlwege, Heckenzüge und Streuobstbestände.

Pemfling 2001

Pemfling zeichnet sich durch seinen reizvollen Dorfanger mit einem neu gestalteten Dorfweiher aus. Oberhalb des Angers bildet die Kirche mit Vorplatz eine schöne Dorfmitte. Der Ort verfügt über eine hervorragende Ortsdurchgrünung.