Landkreis Cham Landkreis Cham

Kinder- & Jugendarbeit

Die Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendgruppen im Kreisverband wurde in den Kreisjugendring und in den Bayerischen Jugendring aufgenommen. Die Kreisjugendleitung wurde 2019 neu gewählt.

Die Kinder- und Jugendarbeit ist eine wichtige Aufgabe auch im Freizeitgartenbau. Im Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Cham e. V. gibt es mittlerweilen 21 aktive Kinder- und Jugendgruppen. Vor Ort wird für die Kinder ein lehrreiches und attraktives Programm in und mit der Natur gestalten. So werden Kräuterwanderungen, Naturerlebnistage, gartenbauliche Fähigkeiten, wie Aussaat, Pflege und Ernte von Gemüse und Blumen angeboten bzw. vermittelt.Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Bereich der Umwelt- und Naturerziehung ist ein wertvolles und lohnendes Aufgabenfeld.

Beispielhafte Aktionen wurden landkreisweit durchgeführt:

Basteln von Kürbislaternen
Bauen von Insektennisthilfen
Vogelscheuche 2000
Bau von Weidenflechtwerken

Im Landkreis Cham haben sich jeweils an die 500 Kinder bei den Aktionen beteiligt. Diese Zahl macht deutlich, dass hier ein wichtiges Betätigungsfeld vorhanden ist.

Beispiel: "Unser Bushäuschen soll schöner werden"

Zahlreiche Bushäuschen stehen völlig isoliert in der Gegend, ohne jegliche Bepflanzung. Unsere Kinder müssen tagtäglich an diesen äußerst lieblos scheinenden Haltestellen warten. Um den Ort etwas schöner zu gestalten, sollten die Wartehäuschen mit einem Baum und heimischen Sträuchern bepflanzt werden. Damit sich die Kinder mit ihren Wartehäuschen auseinandersetzen und um Vandalismus entgegen zu wirken, sollte die Pflanzaktion zusammen mit den Kindern getätigt werden. Weitere Informationen sind bei der Kreisfachberatung erhältlich.

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Seminare der letzten Jahre:

  • 2021 "Schmetterlinge - die fliegenden Edelstseine
    2020 "Schmetterlinge"
    2019 "Die Haselmaus"
    2018 Kinder- und Jugendwettbewerg ""Streuobst-Vielfalt - Beiß-rein"
    2017 "Streuobst-Vielfalt - Beiß-rein"
    2016 "Geocaching - die modere Schnitzeljagt"
    2015 "Der Igel - unser liebenswerter Gartenbewohner"
    2014 "Kräuter am Wegesrand - der Spitzwegerich ist die Arzneipflanze des Jahres 2014"
    2013 "Bräuche zur Advents- und Weihnachtszeit"
    2012 "Tischlein deck dich - bei der Natur zu Gast"
    2011 "Grüne 'Begegnungs- und Erlebnis(t)räume"
    2010 "Spielplätze im Dorf"
    2009 "Leben im und am Wasser"
    2008 "Blätter-Früchte-Memory"
    2007 "Osterbräuche"
    2006 "Baumstark! Mein Freund der Baum"
    2005 "Unser Bushäuschen soll schöner werden"
    2004 "Bäume unserer Heimat"
    2003 "Bau von Nisthilfen für Vögel oder Fledermäuse"
    2002 "Drachenbasteln"
    2001 "Bau von Weidentunnel und Tipi"
    2000 "Vogelscheuche 2000"
    1999 "Wir bauen ein Insektenhotel"
    1998 "Kürbis-Kunstwerke

Thema des Jahres 2021: „Schmetterlinge - die fliegenden Edelsteine"

Seminar für Jugendleiter/innen 2021 auf Kreisebene
Unter dem Titel „Schmetterlinge – die fliegenden Edelsteine“ möchten wir ein Seminar für Leiter/innen der Kinder- und Jugendgruppen organisieren.
80 % der Tagfalter stehen laut neuesten Erhebungen der Technischen Universität München auf der Roten Liste. Bei dem Seminar geht es um Schmetterlinge und deren Futterpflanzen für die Raupen. Die Einladungen werden an alle gemeldeten Jugendleiter/innen gesendet.

Schmetterlinge

Mit mehr als 200.000 verschiedenen Arten gehören die Schmetterling zu den artenreichsten Insekten, 15.000 werden zu den Tagfaltern gerechnet, alle übrigen zählen zu den Nachtfaltern.Mittlerweile sind 80 Prozent der Tagfalter gefährdet, 1990 waren es noch 50 Prozent. Jeder Schmetterling durchläuft eine komplizierte, aber vollkommene Verwandlung über Ei, Raupe, Puppe und Falter. Dies bezeichnet man Metamorphose.

Kleiner Fuchs
Die Eier werden vom Weibchen meistens direkt an die Futterpflanze der Raupe geklebt. Es gibt aber auch Schmetterlinge, die ihre Eier im Flug fallen lassen.
Das Aussehen der Eier ist sehr vielfältig und für jede Art kennzeichnend. Ein Schmetterling kann allein schon durch das
Aussehen des Eies bestimmt werden.

Die aus den Eiern schlüpfenden Raupen haben einen erstaunlichen Appetit und wachsen um das 10 bis 20fache in die Länge. Die Raupe des Schwalbenschwanzes kann ihr Gewicht innerhalb von zwei Wochen vertausendfachen. Zahlreiche Raupenarten sind monophag, d.h. sie leben nur auf einer Pflanzenart und müssen verhungern, wenn sie ihre

Hauptnahrungspflanze, z. B. die Brennnessel nicht finden. Vier- bis fünfmal schlüpfen sie aus ihrer eigenen Körperhülle, „häuten“ sich, bis sie ihre endgültige Größe erreicht haben.

Im Puppenstadium erfolgt die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling. Nach der Art der Befestigung an der Unterlage gibt es verschiedene Arten von Puppen: Gürtelpuppen (in einem Seidenfaden festgesponnen), Stürzpuppen (kopfabwärts hängend) und Mumienpuppen (auf dem Boden liegend). Das Puppenstadium dauert je nach Art von ein paar Tagen bis zu mehreren Jahren, der Schlüpfvorgang dauert meist nur wenige Sekunden.

Die Lebensdauer der Schmetterlinge ist sehr unterschiedlich. Sie beträgt nur einen Tag bei Sackspinnern, kann aber auch bis zu 13 Monate dauern, wie beim Zitronenfalter.

Das Große Nachtpfauenauge ist mit einer Flügelspannweite von bis zu 17 Zentimetern Europas größter Schmetterling.

Unter den Schmetterlingen gibt es auch Langstreckenflieger, wie den Distelfalter oder Admiral. Sie können ganze Kontinente überbrücken, um dann in Afrika zu überwintern.

Der Name Schmetterling leitet sich von Schmettling oder Schmantling ab, weil man früher glaubte, die Tiere würden von den Milchvorräten den Rahm naschen (vgl. engl. butterfly).

Der Grüne Brombeerzipfelfalter war der Schmetterling des Jahres 2020. Er steht bereits auf der Vorwarnliste der bedrohten Arten, obwohl er keine besonderen Ansprüche an seinen Lebensraum stellt. Trotz seiner grünen Farbe gehört er zoologisch zu den Bläulingen. Seine Puppe überwintert gut getarnt im Boden und kann bei Störungen zirpende Geräusche machen.

Weitere Vorschläge für die Kinder- und Jugendarbeit:

  • Pfeiferl schnitzen
  • Sonnenblumenaktion
  • Sauerkraut einmachen
  • Besuch beim Förster
  • Besuch beim Imker
  • Wald- und Flurspaziergänge
  • Kartoffelfeuer
  • Bestimmungsaktionen
  • Pflanzungen zum Tag des Baumes
  • Bachpatenschaften
  • Anlage von naturnahen Kinderspielplätzen

 

 

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