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Treffpunkt Ehrenamt

Die Kontaktstelle für bürgerschaftliches Engagement im Landratsamt Cham wurde am 13. Juli 2000 von Landrat a.D. Theo Zellner der Öffentlichkeit vorgestellt. Landrat Franz Löffler ist ein ebenso überzeugter, wie unterstützender Befürworter dieser Einrichtung.

Die Bezeichnung "Bürgerschaftliches Engagement" stellt den Überbegriff für verschiedene Formen der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Bewältigung von gesellschaftlichen Problemen und eines demokratischen Aufbaus der Gesellschaft dar.
Seit 2010 ist Treffpunkt Ehrenamt ein vom Bayer. Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Frauen gefördertes Koordinierungszentrum.
Bürgerschaftliches Engagement umfasst Selbsthilfe, freiwilliges Engagement, Ehrenamt, Freiwilligendienste, sowie Corporate Citizenship. Es ergänzt und unterstützt die berufliche Arbeit, tritt aber nicht zu ihr in Konkurrenz.

Wir beraten und informieren über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten in den Organisationen, Verbänden, Selbsthilfegruppen und Initiativen im Landkreis Cham.

Treffpunkt-Ehrenamt-Flyer im pdf-Format

2008 hat die Katholische Stiftungsfachhochschule München im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen ein Gutachten zum Wert des Bürgerschaftlichen Engagements in Bayern erstellt. Die lebhafte Ehrenamtskultur des Landkreises Cham bietet (zusammen mit der Stadt Würzburg) einen Einblick in die Bandbreite und das Leistungsvermögen des Bürgerschaftlichen Engagements für ganz Bayern. Hier ist die Zusammenfassung des Wertgutachtens.

Ab 2009 entwickelten wir im Modellversuch die EhrenamtsCard, die ab 2011 als Bayerische Ehrenamtskarte landesweit eingeführt wurde.

Als einer von 46 "Leuchttürmen" haben wir die Freiwilligendienste aller Generationen im Landkreis Cham etabliert und strahlen sogar bis zu unseren tschechischen Nachbarn im grenzüberschreitenden Austausch von Bürgerschaftlichem Engagement.

Der Landkreis Cham ist mit seinem Treffpunkt Ehrenamt Gründungsmitglied der lagfa bayern als e.V. Der Leiter der Chamer Freiwilligenagentur ist stv. Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft. In ihrer Tagung am 15.1.2013 hat die lagfa bayern für sich und die angeschlossenen Freiwilligenagenturen und Koordinierungszentren ein Leitbild verabschiedet.

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Fragebogen für ein konkretes Angebot
Fragebogen für einen Privateinsatz privat

Selbsthilfe

Selbsthilfe ist das Engagement zusammen mit Anderen (Selbstbetroffene, Angehörige, Freunde) zur gegenseitigen Hilfe aus eigener Betroffenheit (im Sinne des Expertentums der Betroffenen) sowie zum Erfahrungsaustausch, zur öffentlichen Aufklärung und der Lobbyarbeit.

Freiwilliges Engagement

Freiwilliges Engagement ist ein Engagement, zu dem man sich freiwillig/ohne Verpflichtung (und ohne finanzielle Interessen) entschieden hat. Dies kann einmalig und stundenweise sein, aber bei regelmäßigen Einsätzen auch einen zeitlichen Umfang von ca. 4 Stunden in der Woche haben.

Ehrenamt

Das (klassische) Ehrenamt ist ein freiwilliges Engagement, bei dem man in ein Amt gewählt bzw. für eine bestimmte Zeit dazu bestellt wurde. Die Dauer des Engagements ist durch die Amtsperiode festgelegt. Das zeitliche Ausmaß des Engagements kann sehr unterschiedlich sein, je nach Größe der Organisation. Der Aufwand kann bis zu 20 Stunden und mehr in der Woche ausmachen. Zwar kann entschieden werden, was man tut und mit welcher Intensität, man unterliegt aber evtl. rechtlichen Vorgaben (z.B. Vereins- und Steuerrecht) und der Kontrolle von Vereinsorganen oder staatlichen Behörden (z.B. Ehrenamt als Schöffe).

Freiwilligendienste

Dem Freiwilligendienst liegt eine freiwillige Entscheidung in einem höheren selbstverpflichtenden Maße als dem offenen freiwilligen Engagement zugrunde. Dies kann sich zum Beispiel durch die vorab bemessene Dauer des Engagements oder einem höheren zeitlichen Einsatz ausdrücken. In den "klassischen" Freiwilligendiensten, wie dem Freiwilligen Sozialen Jahr wird etwa von 20 bis 40 Stunden in der Woche für einen Zeitraum von einem Jahr ausgegangen.

PROFIL des neuen Freiwilligendienstes:

Freiwilligendienst zeichnet sich durch ein Mehr an Verbindlichkeit und Intensität sowie eine präzise Definition von Rechten und Pflichten aus.
Er beinhaltet:

Dauer und Umfang in einem Korridor zwischen 8 und 20 Stunden wöchentlich, mindestens 6 Monate
Verbindliche Qualitätsstandards zur Qualifizierung der Freiwilligen
Verbindlichkeit durch Vereinbarung zwischen Freiwilligen und Einsatzstelle / Träger
Definierte Rechte und Pflichten für die Freiwilligen: Einsatzfelder der Freiwilligen unter Berücksichtigung der regionalen politischen Schwerpunkte in den Bereichen: Gesundheit und Pflege, Bildung, Kultur, Umwelt, Sport, Familienassistenz oder zur Erreichung übergreifender Ziele, zum Beispiel Integration von Migrantinnen und Migranten, verstärkte Einbindung des Erfahrenswissens Älterer, Heranführung von Kindern und Jugendlichen an bürgerschaftliches Engagement.

Mehr Informationen unter: http://www.freiwilligendienste-aller-generationen.de

Landkreis Cham einer von bundesweit 46 Leuchttürmen - Leuchtturmprojekt Cham bewegt (sich)

Corporate Citizenship

Corporate Citizenship bezeichnet das bürgerschaftliche Engagement in und von Unternehmen, die eine mittel- und langfristige unternehmerische Strategie auf der Basis verantwortungsvollen Handelns verfolgen und sich über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinaus als „guter Bürger“ aktiv für die lokale Zivilgesellschaft oder z. B. für ökologische oder kulturelle Belange engagieren..