Landkreis Cham Landkreis Cham

OpenData - "Open-by-Default"

1. Verwaltungsdaten transparent, offen und frei nutzen

Politisch: Die Verwaltung muss bei der Entwicklung digitaler Angebote und Schnittstellen neben der eigenen Kompetenz auch die des Marktes nutzen. Dabei geht es insbesondere darum, öffentliche, nicht vertrauliche Daten für Unternehmen als OpenData zugänglich zu machen, die daraus Angebote zu entwickeln, die Nutzern Mehrwert bieten. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist es, dass entsprechend geeignete Daten qualitativ hochwertig, aktuell und weiterverwertbar zur Verfügung stehen.

(Quelle: Position "Das digitale Rathaus: eGovernment für Standort und Unternehmen"; vbw - 12/2015)

Rechtlich: In Zeiten der Digitalisierung sind offene Daten eine sich kontinuierlich potenzierende Ressource, die vor allem durch breite Nutzung Mehrwerte generiert. "Open Data" beschreibt ein Konzept, bei dem diese in unbearbeiteter Form, maschinenlesbar ohne Zugangsbeschränkung von jedermann frei verwendet, nachgenutzt und verbreitet werden können - soweit keine Rechte Dritter entgegenstehen.

(Quelle: Gesetzentwurf der Bundesregierung "Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des E-Government-Gesetzes" vom 13.01.2017)

2. Das OpenData-Angebot des Landkreis Cham

Der Landkreis Cham betreibt aus technischen Gründen aus Gründen von Zuständigkeiten eine eigene OpenData-Plattform. Die hier angebotenen Daten sind für interessierte Nutzer in maschinenlesbaren Formaten ohne Zugangsbeschränkung, also frei zugänglich. Sie beinhalteten Informationen zum Landkreis Cham und stammen in erster Linie aus der zentralen GeoDatenbank des hiesigen interkommunalen Geoinformationssystems (IkGIS-Cham). Die verfügbaren Inhalte entsprechen weitestgehend den intern verwendeten Strukturen. Lediglich personenbezogene Inhalte bzw. Inhalte nur für den Dienstgebrauch sind ausgeblendet. Daten, die der Landkreis in Lizenz nutzt, können hier nicht angeboten werden. Dokumente werden im PDF-Format vorgehalten. Anwendungen und Webinhalte stehen als Verlinkung zur Verfügung.

 
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3. OpenData-Angebote des Staates

Die Bundesregierung hat im Sommer 2017 den vom Bundesminister des Innern vorgelegten 4. Geo-Fortschrittsbericht der Bundesregierung beschlossen. Der Bericht behandelt die für die Fortentwicklung des Geoinformationswesens maßgeblichen Faktoren und benennt ­Maßnahmen für die Umsetzung der Nationalen Geoinformationsstrategie (NGIS); eine gemeinsame Vision von Bund, Ländern und Kommunen sowie Wissenschaft, Wirtschaft und Interessengruppen zur optimalen Wertschöpfung von Geoinformationen. Dabei will die Bundesregierung einer "offenen, kostenfreien Bereitstellung der Geodaten und einem nutzerfreundlichen Zugang für ­alle Interessengruppen höchste Priorität" einräumen.

(Quelle: eGovernment Computing; 08/2017)

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