Landkreis Cham Landkreis Cham

Museen im Landkreis Cham

12.12.2018

Weihnachten 2019

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Von Funden aus grauer Vorzeit bis zu zeitgenössischer Kunst

Museen im Landkreis Cham präsentieren zum Jahreswechsel Kulturgeschichte und Kunst

Die Ausstellungen in den Museen im Landkreis Cham bieten den Besuchern ein breites Spektrum an Themen. Sie sind ansprechend gestaltet und befassen sich mit den unterschiedlichsten Inhalten aus der bewegten Geschichte der Region: mit Steinzeit und Mittelalter, Handwerk und Kunst, Alltags- und Berufsleben, Hausgewerbe und Industriegeschichte, Grenzen und Grenzüberschreitung, Wallfahrt und Volksfrömmigkeit. Einige Häuser präsentieren zusätzlich sehenswerte Sonderausstellungen, veranstalten Vorführungen oder bieten Rätselspiele für Kinder an.
So können die Feiertage und die Weihnachtsferien kurzweilig gestaltet werden.

Im Wallfahrtsmuseum Neukirchen b. Hl. Blut wird die Geschichte der bedeutenden Marienwallfahrt dargestellt. Das Museum dokumentiert außerdem verschiedene Aspekte katholischer Volksfrömmigkeit, mittelalterliches Pilgerwesen, Schnitzerei, Wachswaren und Rosenkranzherstellung. Eigene Abteilungen sind der überregional bekannten Neukirchener Hinterglasmalerei und dem Wallfahrtswesen im benachbarten Böhmen gewidmet. Für Kinder liegen verschiedene Rätselbögen bereit, auch speziell zum Thema Weihnachten.
Das Wallfahrtsmuseum präsentiert derzeit zusätzlich zwei Ausstellungen. Unter dem Titel „Friede soll uns werden – Weihnachtskrippen vieler Völker“ werden bis 27. Januar Krippen aus den Kunstsammlungen des Bistums Regensburg präsentiert. Nicht nur die Kinderherzen schlagen höher beim Betrachten und Bestaunen dieser kleinen Kunstwerke. Die Ausstellung gibt einen großartigen Einblick in die Vielfalt der Krippen, allein schon, wenn man die unterschiedlichen Materialien betrachtet - geschnitztes Holz, Keramik, Porzellan, Glas, Papier, ja sogar Erdnüsse oder Schrauben. Die zweite Ausstellung „Im Gnadenorte hab ich an dich gedacht…“ zeigt Andachtsbildchen und Andenken von fast Wallfahrtsstätten in Böhmen. Vorgestellt werden berühmte Wallfahrten wie die zur Příbramer Muttergottes, zum Hl. Nepomuk oder zum Prager Jesulein, aber auch weniger bekannte Pilgerziele. Es werden fast 300 Andachtsbildchen sowie Holz-Skulpturen, Porzellanfiguren, Souvenirs und Andenken wie Tassen oder Klappbildchen zum Aufstellen präsentiert. Eine besondere Rarität sind die ausgestellten Stempel zum Prägen von Wallfahrtsmedaillen.
An Heiligabend und Silvester gibt es im Wallfahrtsmuseum eine Namenstags-Aktion. Personen, die an diesen Tagen Namenstag feiern können (Adam und Eva, Silvester, Melanie, Apollonia), haben freien Eintritt ins Museum. Geöffnet ist an Heiligabend und Silvester nur von 10 bis 12 Uhr, nachmittags ist geschlossen. An den beiden Weihnachtsfeiertagen, Neujahr, samstags sowie am 6. Januar ist von 10 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr geöffnet, an den Werktagen jeweils von 9 bis 12 und von 13 bis 17 Uhr.

Das Grenzland- und Trenckmuseum Waldmünchen stellt die Geschichte der Stadt Waldmünchen vor, die immer von der besonderen Lage an der Landesgrenze zu Böhmen geprägt war. Das Museum veranschaulicht diese Entwicklungen im Schwerpunktthema „Leben an der Grenze“. Auch dem historischen Geschehen um Franz Freiherr von der Trenck und seine Panduren sowie deren Bedeutung für die Stadt Waldmünchen ist eine eigene Abteilung gewidmet. Im Swarovski-Keller sind funkelnde Kristallglas-Objekte zu bestaunen. Die aktuelle Sonderausstellung „Waldmünchener Farbwelten“ zeigt Einblicke in das künstlerische Schaffen der Wahl-Waldmünchenerin Claudia Gerstendorff.
Die Künstlerin präsentiert Ölbilder, Aquarelle, Pastelle und Skulpturen. 
Das Grenzland- und Trenckmuseum ist in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel vom 18.12.2018 bis zum 15.01.2019 jeweils dienstags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Auch an den Feiertagen 26.12. und 06.01. ist geöffnet.  Am 24.12., 25.12., 31.12. und 01.01. ist geschlossen. Vom 16.01. bis 22.03.2019 macht das Museum Winterpause. Die neue Saison startet am 23.03.2019.

Das Museum ehemalige Klöppelschule Tiefenbach befasst sich mit der Geschichte des Spitzenklöppelns im Oberpfälzer Wald. Es zeigt Entwürfe, Musterzeichnungen, Musterbriefe und Klöppelspitzen aus Tiefenbach. Das „Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald“ ist eine der Kulturformen, die beispielgebend in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurden und die die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen in und aus Deutschland sichtbar machen.
1907 hatte der Bayerische Staat in Tiefenbach eine Spitzenklöppelschule gegründet, die ebenso wie die Schulen in Stadlern (1901) und Schönsee (1906) die Spitzenerzeugung in der Oberpfalz förderte. Generationen von Frauen und Mädchen lernten hier das Kunsthandwerk des Spitzenklöppelns. Klöppelspitze aus dem Oberpfälzer Wald machte sich auf Weltausstellungen einen Namen und wurde zum begehrten Luxusartikel. Das Museum im Rathaus ist geöffnet: an Werktagen montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr, freitags 8 bis 12 Uhr. An den Feiertagen 24./25./26./31.12. und 01.01./ 06.01. ist nicht geöffnet.
Das Ludwig-Gebhard-Museum in Tiefenbach ist bis April nach vorheriger Vereinbarung, mit der Gemeinde Tiefenbach Tel. 09673/922110 zu besichtigen.

Das Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein präsentiert Präparate von Wildtieren, die in der Region beheimatet sind, Beachtlich ist vor allem die Vogel-Sammlung. Etliche der im Museum gezeigten Tierarten zählt zu den gefährdeten Arten. Daneben werden Jagdtrophäen und historische Jagdwaffen gezeigt.
Öffnungszeiten des Museums Jagd und Wild im Dezember bis Weihnachten regulär zu den Öffnungszeiten der Burggaststätte donnerstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr;
am 24.12. und 25.12. Museum und Gaststätte geschlossen, am 26.12. Museum und Gaststätte geöffnet,  vom 27.12. bis 31.12. und auch am Neujahrstag sind Museum und Gaststätte geöffnet. Ab 03.01.2019 ist jeweils donnerstags bis sonntags regulärer Museums- und Gaststättenbetrieb.  Burgführungen sind für Gruppen nach Voranmeldung in der Tourist-Info des Marktes Falkenstein (Tel. 09461/942220) möglich.

Das Museum SPUR Cham ist im ehemaligen „Armenhaus“ der Stadt Cham, einem spätgotischen Gebäude, eingerichtet. Das südwestlich vor dem Biertor gelegene Haus zählt zu den ältesten noch erhaltenen Profanbauten der Stadt. Das Museum zeigt Malerei, Plastik und Arbeiten auf Papier der Gruppe SPUR, einer Künstlergruppe, die in den 1950er Jahren in München zusammenfand. Mit den vier Mitgliedern Heimrad Prem, Helmut Sturm, Lothar Fischer und HP Zimmer bestand die Gruppe SPUR bis 1965. Das Museum SPUR Cham zeigt derzeit bis einschließlich 6. Januar 2018 die Ausstellungen „Die Gruppe SPUR“ und die Heimatgeschichtliche Ausstellung des Stadtarchivs Cham „Cham in den 1920er Jahren“.
In zwei Räumen im Erdgeschoss des Armenhauses beleuchtet das Stadtarchiv einen Zeitabschnitt, der nicht nur in den großen Metropolen, sondern auch im eher beschaulichen Cham seine Spuren hinterließ. Historische Fotos und erläuternde Texte erinnern an dieses unruhige, aber sehr lebendige Jahrzehnt, dessen Einfluss noch heute zu erkennen ist. Die ersten Jahre standen noch ganz im Zeichen des verlorenen Ersten Weltkrieges. Die Bevölkerung litt vor allem unter Lebensmittelknappheit, Wohnungsnot und Preissteigerungen. Besonders die Inflation nahm 1923 extreme Ausmaße an. Gerne spricht man heutzutage von den „goldenen“ oder „wilden“ Zwanzigerjahren. Zum Teil trifft diese Beschreibung auf die Verhältnisse in Cham zu. Zahlreiche öffentliche Baumaßnahmen sorgten für wirtschaftliche Belebung. Dazu gehören zum Beispiel die Errichtung des Studienheims St. Josef oder der Um- und Erweiterungsbau der Mädchen-Realschule.
In diesem Jahrzehnt wurde auch Sport ausgesprochen beliebt. Während Fußball vor dem Ersten Weltkrieg noch als „undeutsche Fußlümmelei“ verspottet wurde, feierte dieses Spiel in den 1920er Jahren einen erstaunlichen Siegeszug. In Cham wurde damals der Fußball-Club Cham gegründet. Diese und andere Themen präsentiert die Ausstellung in kompakter Form.
Das Museum SPUR ist zum Jahreswechsel geöffnet am 26.12./29.12. und 30.12. sowie am 01.01./02.01./05.01./06.01. jeweils von 14 bis 17 Uhr. Geschlossen bleibt das Haus am Heiligabend, Ersten Weihnachtstag und Silvester. Ab 07.01. ist dann Winterpause im Museum SPUR bis Ostern. Der Eintritt im Museum SPUR ist frei.

Die Städtische Galerie Cordonhaus Cham lädt unter dem Titel „ankst“ ein zu einem spannenden „crossover“ zeitgenössischer künstlerischer Positionen aus Berlin. Die sehr unterschiedlichen Herangehensweisen der zwölf Künstlerinnen und Künstler haben einen gemeinsamen Ansatz, der sich als roter Faden durch die Ausstellung zieht: In jedem der ausgewählten Werke spielt das verwendete Material bzw. der Umgang damit eine zentrale Rolle. Sei es die physische Beschaffenheit wie die Schwere vielfach aneinander geschweißter Eisenteile, das zart oder vehemente Zerstören von Oberflächen, das Überbordwerfen von Standardformaten, die Kombination von Bilderzählungen vergangener Epochen mit neuen Medien, das Evozieren von Prozessen des Konstruierens und Dekonstruierens oder der Rückgriff auf archaische Techniken.
Zu sehen sind Werke von Hanna-Mari Blencke (*1976 Erlangen), John Bock (*1961 Gribbohm), Peter Böhnisch (*1977 in Waiblingen), Wolfgang Flad (*1974 Reutlingen), Alexandra Leykauf (*1976 Nürnberg), Sandra Meisel (*1970 Karlsruhe), Rainer Neumeier (1975 Cham), Gero Neumeister (1968 Hamburg), Manfred Peckl (1968 Wels/A), Anja Schwörer (*1971 Kandel), Heidi Sill (* 1963 Fürth/ Bayern) und Norbert Witzgall (*1976 Münchberg). Kuratiert ist die Ausstellung von Rainer Neumeier in Kooperation mit Anjalie Chaubal, Leiterin der Museen und Galerien der Stadt Cham. Am Dreikönigstag, 6. Januar, führt Anjalie Chaubal um 14 Uhr durch diese aktuelle Ausstellung.
Im 2. Obergeschoss des Cordonhauses ist überdies die Prähistorische Ausstellung „Aus grauer Vorzeit“ zur Vor- und Frühgeschichte von Cham und Umgebung zu sehen. Anhand von Verbreitungskarten, Fundkarten, Bodenfunden (Originale und Nachbildungen) und Erläuterungstexten zu den einzelnen Kulturstufen werden die Spuren erster menschlicher Begehung und Besiedlung der Cham-Further Senke aufgezeigt. Außerdem vermittelt die Ausstellung einen Einblick in die lokale Forschungsgeschichte.
Die Öffnungszeiten des Cordonhauses: Mi – So und Feiertage 14 – 17 Uhr, Do 14 – 19 Uhr. An den Feiertagen: 23./24./25./31.12 geschlossen; 26.12.2018, 01.01./06.01.2019 geöffnet.
Der Eintritt ist kostenfrei. Für Gruppen auch nach Vereinbarung.

Das Museum der Büchsenmacherfamilie Kuchenreuter in Cham zeigt Feuerwaffen für Jagd und Sport, die seit 1640 in Handarbeit produziert werden. Das Museum ist für Gruppen ab 10 Personen nach Vereinbarung geöffnet (Tel. 09971 1506).

Das Rundfunkmuseum Cham bietet faszinierende Radio- und Fernsehgeschichte vom Beginn bis zur Neuzeit. Auf 900 Quadratmetern können über 3000 Exponate gehört, gesehen, gefühlt und erlebt werden. Öffnungszeiten: Jeden Dienstag (an Feiertagen geschlossen) mit Führung. Anmeldung erforderlich. Gruppen ab 10 Personen mit Führung zu beliebigen Zeiten, nach Anmeldung.

Das Zündholzmuseum Grafenwiesen dokumentiert anschaulich die Entwicklung der regionalen Zündholzproduktion vom Kleingewerbe zur spezialisierten Industrie und zeigt Ausschnitte aus seiner umfangreichen Spezialsammlung von Zündwaren. In der aktuellen Sonderausstellung „Feuriges und Florales“ werden Blumen- und Blütenmotive auf Zündholzetiketten aus aller Welt gezeigt. Auch Besonderheiten im Miniaturformat sind zu sehen, so zum Beispiel einen speziellen Blumengruß aus dem Heiligen Land, Hinweise auf die „Nelkenrevolution“ in Portugal oder sogar einen Blumenladen in einer Zündholzschachtel.
Das Zündholzmuseum ist zum Jahreswechsel an folgenden Tagen geöffnet: am 27.12. und 30.12., am 02.01., 03.01. und 06.01., jeweils von 14 bis 16 Uhr, Führungen nach Vereinbarung (Tel. 09941/940317). Winterpause ist ab 07.01.2019, Saisonstart an Ostern 2019.

Das Pfingstritt-Museum Bad Kötzting in der Kirchenburg zeigt die Geschichte des Kötztinger Pfingstritts, dieser bedeutenden eucharistischen Prozession zu Pferde. Anhand historischer Objekte und einer reichen Materialsammlung wird in der spätmittelalterlichen Wehranlage mit befestigtem Friedhof, Kirche und Schloss die über 600-jährige Geschichte der Reiterwallfahrt von Bad Kötzting nach Steinbühl und die anschließende symbolische Pfingsthochzeit dokumentiert. Für Kinder liegt ein spannender Rätselbogen bereit.
Geöffnet: 25.12. von 10 bis 12 Uhr, 26.12. von 14 bis 16 Uhr, 30.12. von 10 bis 12 Uhr, 06.01. von 10 bis 12 und 14 bis 16 Uhr. Am 24.12. und 01.01. geschlossen.

Die Galerie im Woferlhof präsentiert zeitgenössische Kunst in ländlichem Ambiente. In Wettzell, vier Kilometer von Bad Kötzting gelegen, befindet sich seit 1990 in einem alten, stattlichen Bauerngehöft die Galerie im Woferlhof, die zeitgenössische Kunst zeigt und die mit ihrem Galerieprogramm über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist. Derzeit ist die ständige Ausstellung „Meine Künstler“ zu sehen, in der die Galeristen Achim Lerche und Dr. Elisabeth Lerche Grafik, Malerei und Skulptur zahlreicher Künstlerinnen und Künstler präsentieren. Von 20.12. bis 06.01. ist donnerstags und sonntags jeweils von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

Das Schnapsmuseum der Bad Kötztinger Bärwurzquelle präsentiert über 200 historische Ausstellungsstücke, die über die Schnapsherstellung vergangener Zeiten informieren.
Sonderöffnungszeiten an den Feiertagen: 24.12. von 9 bis 13 Uhr, 25./26.12. und 30.12. jeweils von 10-16 Uhr, 31.12. von 9 bis 16 Uhr. Ansonsten montags bis freitags 9-18 Uhr, samstags 9-16 Uhr, sonntags geschlossen.
 
Die Museen am Stadtturm in Furth im Wald sind derzeit leider geschlossen.

Die ErlebnisWelt Flederwisch in Furth im Wald, Ostbayerns größter Fantasieladen, beherbergt u.a. eine Transmissionswerkstatt, eine historische Druckerei, eine Schmiede sowie das Haus der 1000 Geschenke. Die spannenden, unterhaltsamen und lehrreichen (Vor-) Führungen lassen den Besuch zu einem Erlebnis werden. Laden geöffnet Montag – Freitag 10 – 12 Uhr und 13 – 17 Uhr; Museum geöffnet jeden Sonntag von 13 – 16 Uhr, zusätzlich am 28.12.18, 31.12.18, 02.01.19 und 04.01.19 von 13 – 16 Uhr
Führung jeweils Sonntag um 14 Uhr

Die Museen am Steinbruchsee in Furth im Wald – Sengenbühl  bieten Anschauungsmaterial zur Geologie und Pflanzenwelt der Umgebung. Die Sammlung von über 800 Präparaten einheimischer Tiere ist einzigartig. Im Uhrenmuseum sind mehr als 700 Zeitmess-Instrumente aus vier Jahrtausenden zu sehen. Geöffnet: täglich 10 – 17 Uhr (außer Heiligabend 10 – 13 Uhr).

Das Bayerwald-Handwerksmuseum Arrach wird von der Familie Drexler geführt und präsentiert anschaulich alte Handwerksberufe der Region wie etwa Schmied, Schuster, Wagner, Schlosser und Sattler. Besonderes Augenmerk wird auf Holzhandwerke gelegt. Entsprechend nachgebildete Werkstätten informieren über Holzhauer, Schreiner, Drechsler, Zimmerer, Besenbinder und Holzdrahthobler. Geöffnet: täglich 10 bis 18 Uhr.
Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Mineralienmuseum im Drexlerhof mit folgenden Öffnungszeiten: montags bis freitags 9-18 Uhr, samstags 9-16 Uhr, sonn- und feiertags 10-16 Uhr. An Heiligabend und Silvster ist von 9-13 Uhr geöffnet, am 25.12. und an Neujahr ist geschlossen.

Auch das Holzkunst-Museum im Drexlerhof zählt zum breiten Angebot in Arrach. Auf über 400 Quadratmetern auf zwei Etagen präsentiert Horst Giese aus Berlin-Lichtenfelde rund 600 Exponate, allesamt von ihm aus Holz geschnitzt und gefertigt. Beeindruckend ist die Vielfalt der Sammlung von Holzkunst-Objekten. Täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr.

Das „Geschichtserlebnis“ Freilichtmuseum Burgruine Runding mit Informationstafeln, die an
54 markanten Stellen Auskunft über das jeweilige Gebäude und dessen Alter geben, sowie die Ausstellung in der Alten Kirche (Ortsmitte) mit Fundstücken und Ergebnissen der archäologischen Ausgrabungen auf der Burgruine sind täglich von 8 bis 16 Uhr zugänglich.

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