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Holmeier und Löffler erreichen Ausnahmeregelung für geschädigte Landwirte

29.06.2018

Der massive Hagelschlag im Raum Waldmünchen, Furth im Wald und Eschlkam am 11. Juni 2018 hat vor allem auf den Äckern großen Schaden angerichtet, was zu massiven Ernteausfällen und Engpässen bei der Futterversorgung geführt hat.

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Löffler hatte bereits zusammen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Cham zu einer Informationsveranstaltung nach Waldmünchen eingeladen. Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier setzte sich jetzt gemeinsam mit Landrat Franz Löffler erfolgreich beim Bayerischen Landwirtschaftsministerium für die betroffenen Landwirte ein: „Es ist gelungen, dass zerstörte Kulturen nun nachträglich als sogenannte ÖVF-Brachen (Ökologische Vorrangflächen) eingestuft werden können. Damit können im Herbst Zwischenfrüchte für Futterzwecke genutzt werden, was ansonsten nicht möglich gewesen wäre. Ich bin sowohl dem zuständigen Staatsministerium als auch dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Cham für die schnelle und unbürokratische Entscheidung dankbar. Eine weitere Verbesserung kann der Pressemitteilung des Landwirtschaftsministeriums vom 27. Juni 2018 entnommen werden, die für einzelne Landwirte von Interesse sein könnte: der Aufwuchs von Stilllegungsflächen kann – auf Antrag am AELF Cham – ausnahmsweise bei Futtermangel genutzt werden.“

Der Aufwuchs auf ÖVF-Zwischenfruchtflächen darf allerdings auch weiterhin bis zum 15. Januar 2019 nicht genutzt werden.

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