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Machbarkeitsstudie für Bebauung der Weißbierbrauerei - Historische Bausubstanz soll berücksichtigt werden

18.10.2018

Für die Weiterentwicklung des Areals der ehemaligen Weißbierbrauerei in Cham konnte ein weiterer wichtiger Schritt erreicht werden. Die Eigentümer geben eine Machbarkeitsstudie hinsichtlich der Bebaubarkeit als Wohnanlage unter Einbeziehung des historischen Bestandes in Auftrag.

Die ehemalige Weißbierbrauerei in Cham

Das ist das Ergebnis eines Termins, bei dem alle Beteiligten – Landrat Franz Löffler, Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, die Bauherrin und Vertreter des Landratsamtes– das weitere Vorgehen festgelegt haben. Vorausgegangen sind in den letzten Monaten intensive Abstimmungsgespräche über die Zukunft des Areals an der Klosterstraße 10 in Cham zwischen dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege und dem Landratsamt Cham. Dabei hat Landrat Franz Löffler stets betont, dass sich das Landratsamt Cham der Bedeutung des Areals bewusst ist und auch um die in Denkmalnähe gebotene Sensibilität weiß. Allerdings, so der Landrat, brauche man auch „umsetzbare Lösungen für eine künftige Nutzung des Areals“.  Eine solche Lösung ist jetzt ein Stück näher gerückt.

 

Im Rahmen des Antragsverfahrens hat das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege vorbereitend die in solchen Fällen übliche bauhistorische Untersuchung des Baubestands vorgenommen. Sie hat ergeben, dass sich innerhalb des Gebäudes Teile der historischen Stadtmauer erhalten haben.

Es wird nun untersucht, wie der historische Bestand in der Klosterstraße in eine zukunftsfähige Planung einbezogen werden kann. Dazu erarbeitet das in der Denkmalpflege sehr erfahrene Architekturbüro Brückner & Brückner (Tirschenreuth) eine Machbarkeitsstudie, die Wege aufzeigt, wie der historische Baubestand, der von großer stadtgeschichtlicher und städtebaulicher Bedeutung ist, bei der Errichtung der geplanten Wohnbebauung berücksichtigt werden kann.

 

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege und das Landratsamt Cham werden weiterhin gemeinsam mit allen Beteiligten an einer einvernehmlichen Lösung arbeiten, die sowohl den Bedürfnissen und Wünschen der Eigentümer als auch den Belangen der Denkmalpflege gerecht wird.

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