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Landkreis vergibt Auszeichnungen

12.12.2017

Im festlichen Rahmen hat Landrat Franz Löffler Gruppen und Persönlichkeiten aus dem Landkreis Cham für Verdienste im Denkmalschutz, im Umweltschutz und in der Jugendarbeit ausgezeichnet. Er überbrachte den Dank und die Anerkennung des Kreistages Cham und beglückwünschte die Preisträger, die „Besonderes für unseren Landkreis und die Menschen, die hier leben, geleistet haben - jeder an seinem Platz.“

Denkmalschutzpreis 2017

Den Denkmalschutzpreis 2017 des Landkreises Cham erhielten

  • der Förderverein Jahnhalle e.V. aus Bad Kötzting, vertreten durch 1. Vorsitzenden Wolfgang Kerscher, für die Restaurierung und Wiederherstellung des historischen Eingangsbereiches der Jahnhalle in Bad Kötzting
  • der Verein Stadtmarketing Bad Kötzting e.V., vertreten durch 1. Vorsitzende Carola Höcherl-Neubauer, für die Restaurierung des Kreuzwegs zur Wallfahrtskirche Weißenregen
  • Andreas Baron von Schacky auf Schönfeld, Waffenbrunn, für die Sanierung der Nepomuk-Statue in Waffenbrunn
  • Familie Johann Stangl, Roding, für die Renovierungsarbeiten auf Gut Hötzing in der Gemeinde Schorndorf (Kegelbahn, Pferdestall, Wagenremise)

 

 Die neuen Preisträger des Umweltschutzpreises 2017 sind

  • der Obst- und Gartenbauverein Friedersried, vertreten durch 1. Vorstand Georg Fritsch, für zahlreiche Umweltschutzaktivitäten im örtlichen Bereich
  • eine Schülergruppe des Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasiums Cham, vertreten durch Oberstudiendirektor Dr. Hubert Balk, für die wissenschaftliche Durchführung und Aufbereitung umweltbezogener Projekte.

 

Mit dem von der Sparkasse im Landkreis Cham geförderten Jugendpreises 2017 wurden ausgezeichnet

  • die Jugendfeuerwehr Grafenkirchen für das Projekt „Generationen verbinden“
  • Alois Weber, FC Wald-Süssenbach für jahrzehntelange Förderung des Nachwuchses im Verein
  • die Jugendgruppe der Abteilung Gewichtheber des TB 03 Roding für erfolgreiche Jugend- und Integrationsarbeit

 

Landrat Franz Löffler betonte, dass Menschen echte Vorbilder brauchen. Das beginne schon in der Anfangsphase unseres Daseins und das ziehe sich wie ein roter Faden durch unser ganzes Leben. Alle, die heute ausgezeichnet würden, seien solche Vorbilder. Mit Liebe und Leidenschaft hätten sie ihre Projekte verwirklicht oder sich für Objekte aus kulturhistorischer Zeit eingesetzt.

Sie hätten damit auch zu einer funktionierenden Gesellschaft und funktionierenden Lebensbereichen in unserem Lande beigetragen. Vielleicht sei ihnen das nicht immer unbedingt so bewusst geworden. Es sei aber deutlich geworden, dass den heute ausgezeichneten Akteuren ihr Umfeld, ihre Mitmenschen und auch ihre Heimat wichtig seien.

 

Die Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger und die Anerkennung gesellschaftlicher Leistungen sei deshalb auch nicht Selbstzweck, sondern vielmehr Ausdruck und Zeichen dankbarer Anerkennung von Vorbildern. Nachahmung sei ausdrücklich erwünscht!

 

 

 

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