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Infos zum Besuch der Katastrophenschutzübung „Roter Eber“ am 9. Juni

08.06.2018

Interessierte Besucherinnen und Besucher können die Internationale Katastrophenschutzübung „Roter Eber 2018“ am Samstag, 9. Juni 2018 von 08.30 Uhr bis 15.00 Uhr in Chamerau (Landkreis Cham) live miterleben.

Katastrophenschutzübung Roter Eber

Landrat Franz Löffler als Leiter der Katastrophenschutzbehörde sowie Kreisbrandrat Michael Stahl und Rettungsdienstleiter Michael Daiminger, denen die Planung und Koordination der Übung obliegt, freuen sich über viele Zuschauer: „Hier können Sie effektive Hilfeleistung durch engagierte Menschen und moderne Ausstattung vor Ort erleben!“

 

Die groß angelegte Übung mit insgesamt 2.500 aktiven Teilnehmern und fast 400 Fahrzeugen läuft unter weitgehend realistischen Bedingungen ab. Die Verantwortlichen bitten deshalb um Verständnis, dass einige organisatorische Hinweise zu beachten sind.

 

Besucher: Parken und Pendelbus nach Chamerau nutzen

Besucher der Übung können am Samstag ab 8.15 Uhr die speziell für sie angebotenen Zubringerbusse nutzen, die von folgenden kostenlosen Parkplätzen im Takt von 30 bis 40 Minuten nach Chamerau und wieder zurück pendeln:

  • Linie 1 ab Besucherparkplatz Gewerbepark Chammünster Süd (bei Primus Line)
  • Linie 2 ab Langwitz, Bahnhofstraße 6 (Fa. AZ-Formenbau Conti)
  • Linie 3 ab Miltach, Bahnhofstraße 31 (Waffelfabrik Beier)

 

Anwohner und Berechtigte: Zufahrt möglich

Für Anwohner, Anlieger und sonstige Berechtigte ist die Zufahrt nach Chamerau möglich. Die Fahrzeugführer werden lediglich gebeten, die eventuell an den Zufahrtswegen postierten Sicherheitskräfte entsprechend zu informieren.

 

Durchfahrtsverkehr: Ausgeschilderte Umleitungsstrecke nutzen

Die Staatsstraße 2132 ist auf Höhe der Regenbrücke bei Chamerau zwischen 8 und 18 Uhr komplett gesperrt. Ein Befahren der Staatsstraße 2132 aus Richtung Cham, aus Richtung Lederdorn, aus Richtung Göttling und von der Kötztinger Straße her in Richtung B 85 ist nicht möglich. Eine entsprechende Umleitung in Richtung Bad Kötzting bzw. Cham mit Beschilderung ist eingerichtet.

 

Einsatzstellen zu Fuß oder mit Zubringerbussen erkunden

Aus Sicherheitsgründen können die Einsatzstellen nicht uneingeschränkt erkundet werden. So bleiben – wie es auch im realen Einsatz der Fall wäre – die Zufahrtsstraßen zum Einsatzgebiet für den Privatverkehr und auch die Wander- und Waldwege gesperrt. Der Ortsbereich von Chamerau kann jedoch fußläufig erkundet werden. Der Einsatz von privaten Drohnen ist gemäß den geltenden Vorschriften verboten.

In Chamerau selbst fahren kostenlose Zubringerbusse verschiedene Haltestellen im Dorfgebiet an. Dort können die Besucher die unterschiedlichen Übungsbereiche besichtigen.

 

Verschiedene Übungsbereiche

Übungsort „Waldbrand“: Auf dem Roßberg (Gemeinde Chamerau) findet eine umfangreiche Waldbrandbekämpfung unter schwierigen topographischen Bedingungen mit Hubschraubereinsätzen sowie dem Aufbau und Betrieb massiver Löschwasserversorgung statt (ab 9.00 Uhr).
Übungsort „Bus-/Verkehrsunfall“: An der Regenbrücke der Staatsstraße 2132 (nach dem Kreisverkehr Richtung Lederdorn) wird ein Verkehrsunfall (PKW gegen Omnibus) mit Dutzenden Verletzten simuliert, der den Einsatz von Land-, Wasser, Berg- und Luftrettung erforderlich macht (ab 11.30 Uhr).
Übungsort „Bauunfall“: Auf dem Gelände der Baufirma Schönberger in Chamerau, Bahnhofstraße, wird die medizinische Versorgung und Technische Hilfeleistung bei einem Bauunfall gezeigt (08.50 Uhr und 13.30 Uhr).
Übungsort „Hausbrand“: In der ehemaligen Schreinerei in Chamerau, Bahnhofstraße 21, gibt es einen Einblick in die allgemeine Brandbekämpfung mittels eines sogenannten „Fire-Trainers“ (09.30 Uhr und 14.00 Uhr). Hier können Besucher auch den Umgang mit Feuerlöschern üben (10.30 Uhr bis 13.15 Uhr).
 

Landrat Franz Löffler bedankt sich bei allen Mitwirkenden, die fast ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis ihre professionelle Arbeit demonstrieren. Besonderer Dank gilt nach Löfflers Worten auch den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Chamerau mit Bürgermeister Stefan Baumgartner für die engagierte Mithilfe, aber auch für das Verständnis gegenüber den unvermeidlichen Einschränkungen, die diese bislang größte Katastrophenschutzübung Ostbayerns den Einheimischen abverlangt.

 

Alle Informationen zur Übung wie der genaue Ablauf, die einzelnen Szenarien und die Erreichbarkeit der Übungsschauplätze finden sich auf der Homepage des Landkreises Cham unter www.landkreis-cham.de/roter-eber, der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes www.kfv-cham.de  und der Homepage des BRK-Kreisverbandes www.kvcham.brk.de  sowie auf der Facebook-Seite des Landkreises.

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