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Gesundheitsminister Holetschek besuchte die Corona-Teststation am Grenzübergang Waldmünchen

29.01.2021

Die aktuelle Dynamik der Pandemie erfordert konsequentes Handeln

Gesundheitsminister Klaus Holetschek (rechts) und Landrat Franz Löffler (Mitte) in der Teststation

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat sich am Freitag (29. Januar) in Begleitung von Landrat Franz Löffler bei einem Besuch der Corona-Schnellteststation am deutsch-tschechischen Grenzübergang in Waldmünchen über die aktuellen Testmöglichkeiten für Grenzgänger und Grenzpendler informiert. Holetschek betonte dabei: „Die aktuelle Dynamik der Pandemie sowie die ersten Nachweise hochinfektiöser Virusvarianten in Bayern erfordern konsequentes Handeln. Entscheidend sind eine sorgfältige Teststrategie und die konsequente Einhaltung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen.“

Die Bundesregierung hatte die Tschechische Republik mit Wirkung ab vergangenen Sonntag auf Grund des dortigen Infektionsgeschehen zum Hochinzidenzgebiet erklärt und damit die Auflagen für Grenzgänger und Grenzpendler in dieser Region nochmals verschärft. Seit Sonntag (24. Januar) müssen Personen, die sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochinzidenzgebiet aufgehalten haben, bei der Einreise ein aktuelles negatives Testergebnis vorlegen können. „In der Praxis bedeutet das für diese Grenzgänger und Grenzpendler eine regelmäßige Testpflicht“, erläuterte der Minister. Spätestens alle zwei Tage müssen sich diese Personen nun testen lassen. Die Testung sollte vorrangig im Heimatland erfolgen.

Der Landkreis Cham hat umgehend reagiert und zusätzlich zu den bereits bestehenden Teststationen in Cham Schnellteststationen an den Grenzübergängen Waldmünchen und Furth im Wald eingerichtet. Landrat und Bezirkstagspräsident Franz Löffler unterstrich: „Hier an der bayerisch-tschechischen Grenze ist ein prosperierender gemeinsamer Wirtschaftsraum entstanden. Rund 4.500 Grenzgänger aus Tschechien arbeiten im Landkreis Cham. Wir wollen auch in dieser schwierigen Zeit die Grenze für den gemeinsamen Arbeitsmarkt offenhalten und gleichzeitig zu maximaler Sicherheit für die Gesundheit der Menschen auf beiden Seite der Grenze beitragen. Neben den PCR-Testzentren in Cham, an denen sich schon seit Monaten auch Grenzgänger aus Tschechien testen lassen, erleichtern die Antigen-Schnelltests direkt an der Grenze den täglichen Austausch von Menschen und Waren.“

Holetschek betonte: „Dazu haben wir alleine in der zurückliegenden Woche bereits mehr als 350.000 Schnelltests in die Landkreise der Grenzregionen ausgeliefert. Die Kosten übernimmt vollständig der Freistaat Bayern. Grenzgänger und Grenzpendler kommen so möglichst unkompliziert und ohne zwingende Voranmeldung an das benötigte Testergebnis. Damit tragen wir wesentlich dazu bei, die Arbeitsfähigkeit in den Grenzregionen zu erhalten. Das ist für die bayerische Wirtschaft enorm wichtig.“

Seit dem vergangenen Montag (25. Januar) wurden im Landkreis Cham insgesamt über 8.000 Tests durchgeführt, was zusätzliche Sicherheit für die Grenzgänger und Grenzpendler schafft. Jede Teststation ist aus mehreren Teststrecken aufgebaut. Dadurch können alleine im Landkreis Cham täglich rund 3.000 Schnelltests sowie 2000 PCR-Tests durchgeführt werden. Die Einhaltung der infektionsrechtlichen Vorgaben für die Einreisenden wird im Rahmen von (grenz)polizeilichen Schwerpunktkontrollen überwacht.

 

Für Grenzgänger ist eine Schnellteststation am Grenzübergang Waldmünchen eingerichtet

Kategorien: Corona, Gesundheit, Politik, Facebook

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