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Familienbeauftragte helfen weiter

21.06.2018

Viele Gemeinden im Landkreis Cham haben ab jetzt eine Familienbeauftragte oder einen Familienbeauftragten.

Die neuen Familienbeauftragten mit Bürgermeistern, Landrat Franz Löffler und Verantwortlichen des Landratsamtes

Sie stehen in allen Fragen, die Schwangere und junge Familien beschäftigen, mit Rat und Tat zur Seite. Die Auftaktveranstaltung, zu der die Koordinationsstelle Frühe Kindheit (kurz: KoKi) ins Landratsamt eingeladen hatte, bot Gelegenheit zum ersten Kennenlernen untereinander und zur Information über die verschiedenen Netzwerke und Hilfeangebote im Landkreis Cham.

Landrat Löffler betonte die Rolle der Familie als „wichtigste Keimzelle der Gesellschaft“. Sie sei Wertegemeinschaft, vermittle Geborgenheit und Sicherheit. Nach einem afrikanischen Sprichwort brauche man für die Erziehung eines Kindes ein ganzes Dorf. Die Regel sei es aber nicht mehr, dass ein Kind mit Eltern, Großeltern, Geschwistern, Nachbarn und Verwandten aufwachse. Väter und Mütter seien gleichermaßen berufstätig, die Großeltern nicht mehr in räumlicher Nähe. Daher werden jetzt Netzwerke benötigt, die hier unterstützen. Das Bündnis für Familien im Landkreis Cham und die KoKi werden in Zukunft die Familienbeauftragten bei ihrer Arbeit begleiten, anleiten, Tipps und Informationen weitergeben und als Ansprechpartner jederzeit zur Verfügung stehen.

Die Beratung für Familien bei KoKi ist kostenlos und auf Wunsch anonym – ganz leicht erreichbar unter der Telefonnummer 09971/78-505. Wer es möchte, werde unterstützt, auch mit Hausbesuchen, bei der Begleitung zu Terminen bei Ämtern, Ärzten usw.

Am Ende der Veranstaltung stellten sich alle Familienbeauftragten einzeln vor. Sie zeigten sich alle hochmotiviert für ihre neue Aufgabe.

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