Landkreis Cham Landkreis Cham

Der Eigenbetrieb Digitale Infrastruktur des Landkreises Cham informiert

15.03.2021

Chance auf schnelles Internet in Zandt, Miltach und Blaibach

Einen kostenlosen Glasfaseranschluss können die mit Internet unterversorgten Grundstückseigentümer - insbesondere in Zandt, Miltach und Blaibach - erhalten, wenn sie den Grundstücksnutzungsvertrag an den Landkreis Cham zurücksenden

Der Eigenbetrieb Digitale Infrastruktur des Landkreises Cham informiert in diesen Tagen alle Eigentümer von Gebäuden in den Gemeinden Zandt, Miltach und Blaibach, sowie dem südlichen Teil der Stadt Cham (Ortsteile Schachendorf, Schönferchen und Rissing) und den Ortsteilen Ried am Haidstein und Graid der Stadt Bad Kötzting, die noch nicht über einen ausreichenden Breitbandanschluss verfügen, über das Breitbandprojekt des Landkreises. Der Landkreis Cham möchte allen Bürgerinnen und Bürgern die Teilhabe an der zunehmenden Digitalisierung ermöglichen und schafft mit dem Ausbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes dafür die technischen Voraussetzungen.

Die per Post angeschriebenen Eigentümer können im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus einen kostenlosen Glasfaseranschluss bis ins Gebäude erhalten. Voraussetzung für diese zukunftssichere digitale Erschließung ist ein Grundstücksnutzungsvertrag. Dieser liegt dem Brief bei. Nur wenn dieser rechtzeitig und unterschrieben an den Eigenbetrieb Digitale Infrastruktur des Landkreises zurückgesandt wird, kann das Gebäude den kostenlosen Glasfaseranschluss erhalten. Ein kostenloser Anschluss empfiehlt sich auch dann, wenn man lediglich sein Haus für zukünftige Entwicklungen rüsten will. Die Rückmeldungen sind die Grundlage für die weitere Planung und die europaweite Ausschreibung der erforderlichen Bauleistungen.

Im Laufe des kommenden Jahres soll mit dem Tiefbauarbeiten in diesem Gebiet begonnen werden. Vor den Bauarbeiten an Privatgrundstücken vereinbart die Baufirma mit dem Eigentümer einen Termin vor Ort. Gemeinsam werden der Leitungsweg und die nötigen Erdarbeiten festgelegt. Erst wenn der Eigentümer dazu seine Zustimmung gibt, erfolgt der Bau. In den meisten Fällen wird im Straßenkörper und an der Hauswand ein Loch gegraben und dann die Strecke dazwischen mit einer sogenannten Erdrakete überbrückt. Dadurch werden die Belastungen so gering wie möglich gehalten. Zudem ist es notwendig, ein Loch durch die Außenwand des Hauses zu bohren, durch welches das Rohr mit dem Glasfaserkabel verlegt wird. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der vorherige Zustand des Grundstückes wiederhergestellt.

Wer den Glasfaseranschluss auch aktiv nutzen und mit Highspeed surfen will, benötigt einen Internetvertrag mit der Vodafone GmbH, die Partner des Landkreises ist. Diese Nutzung ist aber nicht Voraussetzung für den kostenlosen Anschluss.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie genauso wie einen Verfügbarkeitscheck unter www.breitband-cham.de und zu Vodafone unter www.vodafone.de/cham 

 

Kategorien: Politik, Wirtschaft, Facebook

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