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Neues Buch von Bernhard Setzwein

29.04.2020

Das gelbe Tagwerk - Alltagsflusen und Sternenstaub 2010-2019

Bernhard Setzwein
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Neues Buch von Bernhard Setzwein

Anlässlich des 60. Geburtstags des Schriftstellers
Bernhard Setzwein (Cham) am 29. April 2020
erscheint im lichtung verlag sein neues Buch:

Das gelbe Tagwerk
Alltagsflusen und Sternenstaub 2010–2019

Das Buch ist eine Sammlung besonderer Momente aus dem Alltag eines Schriftstellers. Im Kopf des Autors Bernhard Setzwein kehrt selten Ruhe ein. Hat er sein Schreibpensum erledigt, stellen sich an manchen Tagen noch weitere kleinere Notizen ein, die er zehn Jahre lang für „Das gelbe Tagwerk“ gesammelt hat. Herausgekommen ist eine funkelnde, abwechslungsreiche Sammlung besonderer Momente.
Die Notizen können ein kurzer Gedankenblitz sein, eine schöne Sentenz, ein Wortspiel. Andere Texte sind Beobachtungen skurriler Alltagsszenen, zufällige Begegnungen, Kommentare zur Tagespolitik oder Zitate aus Büchern. Ausführlich beschreibt Setzwein Begegnungen mit anderen Autoren, etwa mit Eugen Gomringer, Gerhard Roth oder Kateřina Tučková. Im Buch lassen sich aber auch die Entstehungsgeschichten und Hintergründe zu einigen Werken von Bernhard Setzwein mitverfolgen, zum Beispiel zum Theaterstück „Resl unser“ oder zum Roman „Der böhmische Samurai“. Neben Ausflügen und Wanderungen nehmen seine Stipendien-Aufenthalte in Horní Planá/Oberplan und Brno/Brünn eine wichtige Rolle ein.
Wie schon der Vorgängerband „Das blaue Tagwerk“ (1997-2009) vermittelt dieses Buch Einblicke in die Gedankenwelt eines Schriftstellers. Bernhard Setzwein notiert die Tagwerk-Einträge in seinem unverwechselbaren, gewohnt geistreichen Stil.
Bernhard Setzwein wurde 1960 in München geboren und studierte dort Germanistik und Volkskunde. Er ist Autor von Lyrikbänden, Essays, Reisefeuilletons und Romanen. Oft befassen sich seine Werke mit dem mitteleuropäischen Kulturraum. Außerdem ist Bernhard Setzwein den Radiohörern als Verfasser von zahlreichen Radio-Features für den Bayerischen Rundfunk bekannt. Seiner Feder entstammen zudem ein Dutzend Theaterstücke, zuletzt über die Resl von Konnersreuth, Dietrich Bonhoeffer oder Bohumil Hrabal. Zuletzt erschienen die Romane „Ein seltsames Land“, „Der neue Ton“ sowie „Der böhmische Samurai“.
Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Friedrich-Baur-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, den Kulturpreis des Bezirks Oberpfalz und den Brückenbauer-Preis des Centrums Bavaria Bohemia. Seine Werke wurden u. a. ins Tschechische, Rumänische und Französische übersetzt.

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