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Berufsschule Cham macht fit für digitale Berufswelt - Digitale Ausstattung wird auf Industriestandard erweitert

09.11.2017

Das Bildungs- und Wissenschaftsministerium fördert die Weiterentwicklung der technischen Ausstattung an der Werner-von-Siemens-Berufsschule Cham über das Pilotprojekt „Industrie 4.0“.

Berufsschulleiter Siegfried Zistler (links) und Landrat Franz Löffler (2.v.links) sowie Vertreter der Wirtschaft und der Schule freuen sich über die Anerkennung der Werner-von-Siemens-Berufsschule Cham als „Industrie 4.0 – Pilotschule“

Landrat Franz Löffler und Schulleiter Siegfried Zistler bedanken sich bei Minister Ludwig Spaenle und freuen sich, dass damit die bereits vorhandene hochwertige Ausstattung der Schule um eine digitale Fertigungsstraße auf Industriestandard erweitert werden kann. Löffler und Zistler sind sich einig: „Die Schülerinnen und Schüler werden so auf dem neuesten Stand der Technik geschult und ausgebildet. Damit erfüllen wir unseren Anspruch, Fach- und Nachwuchskräfte im Rahmen einer praxisnahen Ausbildung auf die Anforderungen von „Industrie 4.0“ vorzubereiten.“

 

Löffler erläutert die Zielsetzung des Landkreises Cham: „Die Digitalisierung der Wirtschaft ist in vollem Gange und wird die Gesellschaft verändern. Gerade die fertigungstechnische Wertschöpfung ist ein Schwerpunkt im Landkreis Cham. Daher ist es wichtig, die Umstellung auf „Industrie 4.0“ voranzubringen und die damit verbundenen Chancen gewinnbringend für die Region nutzen. Dies stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und sichert zugleich Arbeitsplätze. Als Landkreis und Schulaufwandsträger wollen wir die Unternehmen und Menschen vor Ort konkret unterstützen und fit machen für die künftigen Veränderungen im gesamten Produktionsprozess. Dabei nimmt die Berufsschule als zentrale Einrichtung der beruflichen Bildung eine besondere Stellung ein. Das Projekt reiht sich in ein ganzes Maßnahmenpaket ein, zu dem beispielsweise der Ausbau des Breitbandnetzes, das Digitale Gründerzentrum und die Digitale Modellfabrik am Technologie Campus Cham mit der Etablierung von additiven Fertigungsverfahren (3D-Druck) gehören.“

 

Die Gesamtkosten betragen 150.000 Euro. Die Fördersumme liegt bei 75.000 Euro.

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