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Positive Tourismusbilanz für den Landkreis Cham

14.02.2017

„2016 war ein sehr gutes Jahr für den Tourismus im Landkreis Cham“ stellt Landrat Franz Löffler fest.

Lkrs CHA Lohberg, Blick vom Lohberger Steindl

Mit einem Zuwachs von 4,3 Prozent bei den gewerblichen Übernachtungen liegt der Landkreis Cham weit über dem Gesamtergebnis der Region Bayerischer Wald (plus 1,2 Prozent). Er ist hier sogar Spitzenreiter und liegt zudem 1,2 Prozentpunkte über dem bayerischen Durchschnitt. Erfreulich ist auch die Steigerung der Ankunftszahlen (plus 3,2 Prozent) gegenüber dem Vorjahr. „Das heißt, dass wir mehr neue Gäste für unsere schöne Urlaubsregion gewinnen konnten. Und dies ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung, denn der Trend geht allgemein hin zum Kurzurlaub.“, so Landrat Löffler. Im Durchschnitt bleiben die Gäste 4,1 Tage im Landkreis Cham.
Besonders erfreulich ist die Steigerung der Übernachtungen in Ferienwohnungen und –häusern. Der Zuwachs liegt bei 9,2 Prozent und bei den Ankünften bei 17,2 Prozent. Die Touristiker sind sich einig, dass dies sicherlich der in den letzten Jahren erfolgten „Marktbereinigung“ und der großen Qualitätssteigerung bei den verbliebenen Anbietern geschuldet ist. Ebenso konnten die Hotels kräftig zulegen. 5,0 Prozent mehr Übernachtungen im Jahr 2016 legen Zeugnis ab für die erstklassige Qualität in dieser Branche. Gerade im Wellnesssektor wurde in den letzten Jahren immens investiert.
Überhaupt ist die Qualität der touristischen Dienstleistung der Erfolgsfaktor Nummer 1. Egal ob es die Qualität der Unterkunft, die Servicequalität oder die Erlebnisqualität ist. „Und hier ist der Landkreis Cham sehr gut aufgestellt“, gibt sich Landrat Franz Löffler, gleichzeitig auch Präsident des ostbayerischen Tourismusverbandes, überzeugt. „Konsequentes Marketing unter der Dachmarke „Bayerischer Wald“ zahlt sich aus“, betont er.
Urlaubserlebnisse wie geführte Wander-, Rad- oder Mountainbiketouren unter einem ganz bestimmten Motto, ein Klettersteig im Fluss, ein Kneippheilbad, eine Drachenhöhle mit dem größten Schreitroboter der Welt, begeisternde Festspiele oder beste Ausblicke über die Bayerwaldberge, um nur einiges zu nennen, machen den Landkreis Cham so einzigartig.
„Positiv wirkt sich auch aus, dass der Landkreis Cham von seinen Gästen nicht als reiner „Wintersport-Landkreis“ wahrgenommen wird. In die Region kommen die Urlauber, um sich zu erholen, zu wellnessen, spazieren zu gehen, das Wintersportangebot zu nutzen, wenn genug Schnee liegt. Letzteres ist aber nicht das Haupt-Winterurlaubsmotiv. „Deshalb waren die Einbußen im letzten Winter auch nicht so extrem wie in anderen Landkreisen.“, so Albert Seidl, Tourismusreferent des Landkreises.

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